Alarm für die Gefahrgutgruppe Süd des Landkreises Friesland um 09.10 Uhr. Am Morgen des 30. Juni 2009 ist es gegen 9.00 Uhr im Maschinenhaus des Friesischen Brauhauses zu Jever zu einem geringen Kältemittelaustritt (Ammoniak) gekommen. Ursache hierfür war eine undichte Armatur am Kältemittel-Kompressor. Personen sind nach derzeitigem Kenntnisstand dabei nicht zu Schaden gekommen. Nach den Angaben der Einsatzleitung bestand zu keinem Zeitpunkt eine gesundheitliche Gefährdung. Durch die im Friesischen Brauhaus zu Jever installierten Sicherheits- und Alarmeinrichtungen wurden die Feuerwehr und die Polizei automatisch informiert. Feuerwehr‚ Polizei und Rettungsdienst waren unverzüglich vor Ort. Die Situation war Dank des umgehenden Eingriffes der Einsatzkräfte sehr schnell unter Kontrolle. Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei hatte zwölf Personen im Einsatz. Vorsorglich wurden die umliegenden Straßen gesperrt und die Anwohner gebeten‚ die Türen und Fenster geschlossen zu halten. Dieser Aufruf erfolgte über den Rundfunk und durch Lautsprecherwagen der Feuerwehr. Alle vorsorglich getroffenen Maßnahmen für den Straßenverkehr und die Anwohner wurden gegen 13.00 Uhr wieder aufgehoben. Beim umgehend eingeleiteten Einsatz wurde das defekte Maschinenteil sofort außer Betrieb genommen und das ausgelaufene Kältemittel-Öl-Gemisch abgebunden. Das betroffene Gebäude wurde von der Feuerwehr belüftet und die Kältemittelreste mit Wasser niedergeschlagen. Dieses Wasser wurde in einem speziellen Becken aufgefangen. Der Einsatz wurde durch permanente Messungen der Luftqualität im Umfeld unter Berücksichtigung der Windrichtung begleitet.Seitens der Polizei wurde die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Polizei‚ der Feuerwehr‚ dem Gefahrgutzug des Landkreises Friesland und dem Friesischen Brauhaus zu Jever gelobt. Das Friesische Brauhaus zu Jever bedankt sich nochmals ausdrücklich bei allen Einsatzkräften für ihr schnelles‚ professionelles Eingreifen.
Veröffentlicht am: 30.06.2009
Kategorie: Einsätze
An diesem Sonntagvormittag wurden wir zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Zetel und Varel/Bockhorn gerufen. Ein 23-jähriger Mann aus Oldenburg war mit seinem Honda Accord aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen‚ gegen mehrere Bäume geprallt und schließlich im Graben gelandet. Sein Fahrzeug riss dabei in zwei Teile‚ sodass er herausgeschleudert wurde. Er war bereits verstorben‚ als er von der Polizei gefunden wurde. Um festzustellen‚ ob noch weitere Personen im Fahrzeug waren‚ wurde die Unfallstelle großräumig von uns abgesucht. Dazu mussten auch mehrere beschädigte Bäume und Sträucher beseitigt werden. Die Sucharbeiten wurden durch einen Polizeihubschrauber und einen Leichensuchhund der Polizei unterstützt. Es wurden keine weiteren Personen gefunden. Die Notärztin der Rettungsdienstes vermutete nach einer ersten Untersuchung des Toten‚ dass sich der Unfall bereits in der Nacht zum Sonntag ereignet haben muss.
Veröffentlicht am: 29.06.2009
Kategorie: Einsätze
Eine Frau war mit ihrem Mercedes der A-Klasse in der Zeteler Marsch von der Straße abgekommen. Das Fahrzeug landete dabei so unglücklich im Graben‚ dass die Frau es nicht ohne Hilfe verlassen konnte.Nachdem wir das Fahrzeug abgestützt hatten‚ konnte die Frau in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Sie wurde anschließend zur genaueren Untersuchung ins Krankenhaus gefahren.
Veröffentlicht am: 25.06.2009
Kategorie: Einsätze
Bei einem Gewitterschauer am Morgen war ein mittelschwerer Eichenast herabgestürzt und blockierte so die Fahrbahn. Der Ast wurde von uns mit der Kettensäge zerlegt und von der Straße geräumt. Bei diesem Einsatz wurde die Gruppe 2 alarmiert.
Veröffentlicht am: 12.06.2009
Kategorie: Einsätze